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Archivierte Meldungen

Einladung des Rektors zur Abendveranstaltung "Vom Umgang mit Fakten"

Einladung zur Abendveranstaltung "Vom Umgang mit Fakten"

Die Rolle der Wissenschaft, auch als maßgebliche Grundlage für demokratische Entscheidungsprozesse, war angesichts der Debatte über alternative Fakten vielleicht nie so ambivalent wie sie es heute ist. Aber wie können wir der Anfeindung wissenschaftlicher Forschung entgegentreten – welche Möglichkeiten hat die Wissenschaftskommunikation? Welcher "Umgang mit Fakten" wird in den verschiedenen Disziplinen gepflegt und wie kann eine offene Kommunikation darüber zu einer vertrauensvollen Beziehung zwischen Wissenschaft und Gesellschaft beitragen?"

Wir möchten Sie gern einladen, wenn DFG-Präsident Peter Strohschneider, der Rektor der Universität zu Köln Axel Freimuth und Günter Blamberger, Direktor des Internationalen Kollegs Morphomata der Universität zu Köln und Präsident der Kleist-Gesellschaft, diese Fragen diskutieren und dabei Bezug nehmen auf das kürzlich von ihnen herausgegebene Buch "Vom Umgang mit Fakten – Antworten aus Natur-, Sozial- und Geisteswissenschaften" (Verlag Wilhelm Fink). Im Anschluss an die Diskussion ist Zeit für Publikumsfragen. Zu einem kleinen Empfang wird geladen.

Wann: Montag, 10. Dezember 2018
Zeit: 18.00 Uhr
Ort: Seminargebäude der Universität zu Köln, Tagungsraum (EG)
Anmeldung: Eine formlose Anmeldung per E-Mail an Frau Stephanie Stein, vomumgangmitfakten(at)congressa.de hilft uns bei der Planung der Veranstaltung. Kurzfristiges Erscheinen ist aber ebenfalls willkommen.

Es sprechen:
Prof. Dr. Günter Blamberger
Präsident Heinrich-von-Kleist-Gesellschaft
Universität zu Köln
Prof. Dr. Dr. h.c. Axel Freimuth
Rektor Universität zu Köln
Prof. Dr. Peter Strohschneider
Präsident Deutsche Forschungsgemeinschaft

Moderation:
Volker Stollorz
Geschäftsführer Science Media Center Germany

Das nächste Turmgespräch: "Autonomie bei der Eltern-Kind-Zuordnung - das deutsche und das französische Abstammungsrecht im Vergleich"

Am Montag, 10. Dezember 2018, findet um 12 Uhr s.t. das nächste Turmgespräch  statt. Henrike von Scheliha wird zu dem spannenden Thema "Autonomie bei der Eltern-Kind-Zuordnung - das deutsche und das französische Abstammungsrecht im Vergleich" referieren. Gesellschaftlich relevante Beziehungen beruhen immer stärker auf privatautonom gestalteten Willensverhältnissen. Das Abstammungsrecht des BGB und des französischen Code Civil folgt bei der Festlegung der Anknüpfungspunkte für die Mutter- bzw. Vaterschaft den Prinzipen der Statussicherheit, -beständigkeit, und -klarheit und ist vorwiegend als zwingendes Recht ausgestaltet. Statt einer obligatorischen Prüfung der genetischen Verbindung für eine gesetzliche Elternzuordnung knüpfen beide Rechtsordnungen an griffige, leicht feststellbare Elemente an. Dabei erlauben jeweils einige gesetzliche Vorschriften eine Einwirkung auf die rechtliche Eltern-Kind-Zuordnung  durch den geäußerten oder konkludenten Willen.

Im Bereich der familienrechtlichen Statuszuordnung ist jedoch fraglich, ob der freie Wille vollends bestimmen kann: Die Privatautonomie als Teil der allgemeinen Handlungsfreiheit basiert auf der Idee, dass die Beteiligten an einer solchen Regelung auf einer Stufe stehen und gemeinsam eine einvernehmliche Lösung aushandeln. Inwieweit lassen das deutsche und das französische Recht eine privatautonome Gestaltung der Eltern-Kind-Zuordnung zu und wo werden jeweils die Grenzen gezogen? Und aus welchen Gründen ergeben sich die bemerkenswerten Unterschiede hinsichtlich der Beschränkungen der Wirkung einer autonomen Entscheidung für oder gegen den familiären Status?

Der Vortrag findet wie gewohnt in der Bibliothek (2. OG) des Instituts für Arbeits- und Wirtschaftsrecht (Weyertal 115) statt. Wir freuen uns auf Eure rege Teilnahme!

Im Anschluss an den Vortrag besteht die Möglichkeit zu einem gemeinsamen Mittagessen im Restaurant Da Siro.

Gesprächskreis mit ausländischen Doktorandinnen und Doktoranden mit Empfang, 07.12.2018

Die Graduiertenschule der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität zu Köln lädt im WS 2018/2019 zum ersten Mal die ausländischen Doktoranden und DoktorandInnen zu einem Gesprächskreis mit Empfang ein.

Weitere Informationen und das Anmeldeformular finden Sie hier.

Vortragsreihe zum Spanischen Recht, 04.12 - 07.12.2018

Diese ZIB-Jura- Veranstaltung richtet sich speziell an spanischsprachige Studierende, da der Vortrag komplett auf Spanisch gehalten wird.
Interessant für diejenigen, die an einem Aufenthalt in Spanien im Rahmen des ERASMUS+ Programms interessiert sind und noch keine oder kaum Sprachkenntnisse besitzen, ist allerdings der 4. Tag, der einen Einblick in die juristische Ausbildung in Spanien bietet und speziell an diese Studierenden gerichtet ist.

Die Folien sind bei allen Vorträgen auf Deutsch und daher ist die Vortragsserie sicherlich auch optimal dazu geeignet, Spanischkenntnisse aufzubessern oder die Möglichkeit zu nutzen, Spanische Rechtsbegriffe zu erlernen.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Plakat.