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FAQ - Die Fragen im Überblick

Welche individuellen Voraussetzungen müssen vorliegen, um an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität zu Köln zur Promotion zugelassen zu werden?

Grundsätzlich gilt, dass in der ersten oder in der zweiten juristischen Staatsprüfung mindestens die Gesamtnote „vollbefriedigend“ erreicht worden sein und ein Seminarreferat mit der Note „gut“ (bis einschließlich Sommersemester 2005) bzw. „vollbefriedigend“ (seit Wintersemester 2005/2006) bewertet worden sein muss. Auch kann zugelassen werden, wer in der ersten oder in der zweiten juristischen Staatsprüfung mindestens die Gesamtnote „befriedigend“ erreicht hat und ein weiteres (zweites) mindestens mit „vollbefriedigend“ bewertetes Seminar absolviert. Darüber hinaus muss wenigstens ein Jahr vor der Antragstellung auf Zulassung zur Promotion das von der Graduiertenschule angebotene Propädeutikum absolviert worden sein. Die ausführliche Regelung zu den Zulassungsvoraussetzungen finden Sie in § 3 der Promotionsordnung.

Ist es möglich, als Doktorandin bzw. Doktorand den Studentenstatus zu erhalten?

Promovenden der Rechtswissenschaftlichen Fakultät können sich an der Universität zu Köln als Promotionsstudentin bzw. Promotionsstudent immatrikulieren lassen. Hierfür ist u.a. eine sog. „Promotionsgenehmigung“ erforderlich, die im Promotionsbüro der Rechtswissenschaftlichen Fakultät gegen Vorlage des Examenszeugnisses (und ggf. der Annahmeerklärung Ihrer Doktormutter oder Ihres Doktorvaters) erhalten. Als Promotionsstudenten immatrikulierte Doktorandinnen und Doktoranden erhalten zusammen mit dem Studentenstatus auch das Semesterticket. Alle Informationen zur Einschreibung und zum Semesterbeitrag finden Sie auf den Seiten des Studierendensekretariats.

Ist die Einschreibung als Promotionsstudentin oder Promotionsstudent fristgebunden?

Nein, eine Einschreibungsfrist für Promotionsstudentinnen und Promotionsstudenten besteht nicht. Alle Informationen zur Einschreibung und zum Semesterbeitrag finden Sie auf den Seiten des Studierendensekretariats.

Ist das Promotionsstudium kostenpflichtig?

Bei einer Immatrikulation als Promotionsstudentin oder Promotionsstudent fallen die regulären Semesterbeiträge an. Alle Informationen zur Einschreibung und zum Semesterbeitrag finden Sie auf den Seiten des Studierendensekretariats.

Wann und wo ist die Zulassung zur Promotion zu beantragen?

Die Zulassung zur Promotion wird mit der Einreichung der Dissertation zur Begutachtung im Dekanat beantragt. Zusammen mit dem Antrag auf Zulassung zur Promotion sind die in § 7 Absatz 1 Satz 2 Promotionsordnung aufgeführten Unterlagen einzureichen. Den Antrag auf Zulassung finden Sie hier.

Gibt es Stipendien und Förderungsmöglichkeiten für Doktorandinnen und Doktoranden?

Ja. Vor allem Stiftungen aus dem Bereich der politischen Parteien, der Wirtschaft aber auch andere Stellen bieten verschiedene Stipendien für Doktorandinnen und Doktoranden an. Neben individuellen Förderungen, die beispielsweise in Form eines monatlich ausgezahlten Stipendiums bestehen, sind auch Druckkostenzuschüsse und Stipendien für die Abschlussphase der Promotion möglich.

Bei welchen Veranstaltungen der Graduiertenschule ist die Teilnahme obligatorisch?

Der Besuch der Einführungswoche ist gemäß § 3 Absatz 1 Satz 1 Buchstabe c PromO Zulassungsvoraussetzung zur Promotion. Die Anmeldung zur Einführungswoche muss spätestens ein Jahr vor dem Antrag auf Zulassung zur Promotion erfolgen.

Gibt es für das Promotionsstudium eine zeitliche Begrenzung bzw. Regelstudienzeit?

Die Anfertigung der Dissertation selbst unterliegt keiner zeitlichen Begrenzung oder einer Regelbearbeitungszeit. Allerdings ist es zu empfehlen, sich zu Beginn der Bearbeitung einen den individuellen Bedingungen entsprechenden Zeitplan aufzustellen. Die Dauer des Promotionsstudiums ist gemäß § 1 Absatz 7 Satz 2 der Einschreibungsordnung der Universität zu Köln (AM 27/2011) grundsätzlich auf sechs Jahre begrenzt.

Ist eine finanzielle Förderung des Promotionsvorhabens durch die Graduiertenschule möglich?

Die Graduiertenschule verfügt nicht über ein Individualstipendienprogramm. Jedoch kann die Graduiertenschule den Doktorandennetzwerken finanzielle Unterstützung gewähren, beispielsweise für die Durchführung von Seminaren oder auch die Einladung von Experten für einen Vortrag. Zudem können auch die individuellen Kosten für die Teilnahme an Fachveranstaltungen erstattet werden.

Kann ein Promotionsvorhaben durch die Graduiertenschule betreut werden?

Nein, die Graduiertenschule kann Promotionsvorhaben nicht betreuen. Dies ist Aufgabe der Doktormutter bzw. des Doktorvaters.

Mit welchen Prädikaten kann die Doktorprüfung bewertet werden?

Die Doktorprüfung kann gemäß § 13 Absatz 1 Satz 1 Promotionsordnung mit folgende Noten (in absteigender Reihenfolge) bewertet werden: „summa cum laude“, „magna cum laude“, „cum laude“, „satis bene“ und „rite“. Eine nicht zur Annahme geeignete Dissertation wird als „insufficienter“ bewertet.

Erfolgt eine Bewertung der wissenschaftlichen Leistung durch die Graduiertenschule?

Nein, durch die Graduiertenschule erfolgt keine Bewertung wissenschaftlicher Leistungen der Doktorandinnen und Doktoranden.

Wird die mündliche Doktorprüfung in Form eines Rigorosums oder einer Disputation durchgeführt?

An der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität zu Köln findet die mündliche Prüfung in Form einer Disputation statt. Die ausführliche Regelung hierzu ist in § 12 Promotionsordnung enthalten, wobei insbesondere Absatz 6 Auskunft über den Ablauf der Prüfung gibt.

Darf die mündliche Doktorprüfung wiederholt werden?

Die mündliche Prüfung darf laut § 12 Absatz 8 Promotionsordnung im Fall des Nichtbestehens einmal wiederholt werden.

Ist die Veröffentlichung der Dissertation über den Buchhandel durch einen gewerblichen Verlag obligatorisch?

Nein. Neben der Veröffentlichung der Dissertation durch einen gewerblichen Verlag stehen Alternativen wie die Veröffentlichung in einer Zeitschrift, der Dissertationsdruck (Selbstverlag) oder die Abgabe einer elektronischen Version der Dissertation zur Auswahl. Die ausführliche Regelung ist in § 14 Promotionsordnung enthalten.

Ab wann darf der Doktortitel geführt werden?

Grundsätzlich darf der Doktortitel gemäß § 15 Absatz 1 Promotionsordnung geführt werden, nachdem die Dissertation veröffentlicht worden ist und die Doktorurkunde ausgehändigt bzw. zugestellt worden ist. Gemäß § 15 Absatz 2 Promotionsordnung kann auf Antrag durch die Dekanin bzw. den Dekan die vorläufige Titelführung genehmigt werden. Hierfür muss die Dissertation mit Genehmigung der Dekanin oder des Dekans von einem gewerblichen Verlag zur Veröffentlichung als Buch angenommen worden sein, § 15 Absatz 2 Satz 1 Promotionsordnung. Dem Dekanat muss zum Nachweis der vom Verlag einseitig unterzeichnete Verlagsvertrag vorgelegt werden.