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Zuschuss zum Lektorat der Dissertation

Doktorandinnen und Doktoranden der Rechtswissenschaftlichen Fakultät, deren Muttersprache nicht Deutsch bzw. Englisch ist und die ihre Hochschulzugangsberechtigung nicht in Deutschland erworben haben, können bei der Graduiertenschule einen Zuschuss zu den Kosten eines Korrekturlesens (Lektorat) ihrer deutsch- bzw. englischsprachigen Dissertation beantragen. Das Lektorat soll dabei dem Zweck dienen, die Dissertation sprachlich abzurunden und somit Nachteile ausgleichen, die im Vergleich zu Muttersprachlern bestehen können. Die maximale Höhe des Zuschusses beträgt 500,- Euro und kann pro Antragstellerin bzw. Antragsteller nur einmal bewilligt werden. Die Vergabe der Zuschüsse erfolgt nach dem Prioritätsprinzip.

Die Förderung erfolgt durch das Albertus Magnus Graduate Center im Rahmen des DAAD-Projekts „IPaK – International Promovieren an der Universität zu Köln“ (DAAD-Programm „IPID4all“).

Voraussetzungen

Die Bewilligung ist an folgende Voraussetzungen geknüpft:

  • Die Dissertation ist bzw. wird in deutscher oder englischer Sprache verfasst
  • im Fall der auf Deutsch verfassten Dissertation: Muttersprache der Doktorandin bzw. des Doktoranden ist nicht Deutschund Hochschulzugangsberechtigung (z.B. Abitur) wurde nicht in Deutschland erworben
  • im Fall der auf Englisch verfassten Dissertation: Muttersprache der Doktorandin bzw. des Doktoranden ist nicht Englisch
  • Immatrikulation als Promotionsstudentin bzw. Promotionsstudent an der Universität zu Köln
  • Die Dissertation befindet sich unmittelbar vor der Abgabe oder ist zumindest bereits in wesentlichen Teilen fertiggestellt

Antragstellung

Für die Beantragung des Zuschusses sind folgende Unterlagen einzureichen:

  • Antragsschreiben/Begründung der Relevanz eines Lektorats der Dissertation für das Promotionsvorhaben (inkl. Angabe der bereits bezifferbaren Kosten für das Lektorat und Erklärung darüber, ob und in welcher Höhe eine entsprechende Förderung bereits anderweitig beantragt bzw. in Anspruch genommen wird)
  • tabellarischer Lebenslauf
  • Kurzvorstellung der Dissertation aus der der wesentliche Inhalt, die Schwerpunkte der Arbeit und die relevanten Ergebnisse der Untersuchung hervorgehen (max. drei Seiten)
  • Immatrikulationsbescheinigung
  • Erklärungsschreiben der Doktormutter bzw. des Doktorvaters aus dem hervorgeht, warum das Lektorat der Dissertation erforderlich ist und die Antragstellerin bzw. der Antragsteller förderungswürdig ist
  • sofern bereits vorhanden: konkreter Kostenvoranschlag oder Rechnung für ein Lektorat
Zur Antragstellung verwenden Sie bitte dieses Formular

Hinweis

Da es sich um ein Kostenerstattungsverfahren handelt, kann die Auszahlung des Zuschusses – sofern der Antrag zuvor bewilligt wurde – erst nach dem Abschluss des Lektorats erfolgen. Zuvor kann jedoch schon in besonderen Einzelfällen (unter Vorbehalt der Rückforderung) ein Abschlag in Höhe von 80 Prozent ausgezahlt werden. Der höchstmögliche Zuschuss beträgt 500,- Euro.